Unberührter Schnee

Was mich an diesem Moment sofort angesprochen hat, war nicht der Weg selbst und auch nicht der Wald –

es war der unberührte Schnee.

Diese glatte, fast perfekte Oberfläche, auf der noch keine Spuren zu sehen sind.

Kein Fußabdruck, keine Reifenspur, keine Unterbrechung.

Als wäre dieser Ort für einen kurzen Moment nur für sich selbst da.

Kalte Schönheit

Das Bild wirkt auf den ersten Blick kühl.

Gedämpfte Farben, grauer Himmel, Schnee, der das Licht schluckt.

Und genau darin liegt für mich seine Schönheit.

Es ist keine warme, einladende Szene.

Sondern eine kalte, ruhige Ästhetik, die Abstand schafft und gleichzeitig fasziniert.

Der Winter zeigt sich hier nicht von seiner gemütlichen Seite – sondern von seiner klaren, stillen.

Ein Moment ohne Spuren

Ich stand einen Moment da und habe gezögert.

Nicht, weil ich kein Foto machen wollte, sondern weil ich diesen Zustand fast nicht stören wollte.

Der erste Schritt in den Schnee verändert alles.

Vielleicht ist es genau das, was mich an solchen Szenen so anspricht:

Dieses kurze Zeitfenster, in dem etwas noch vollkommen unberührt ist.

Festgehalten mit dem iPhone

Dieses Foto ist nicht mit meiner Kamera entstanden, sondern mit meinem iPhone 15 Pro.

Und irgendwie passt das für mich ganz gut zu diesem Moment.

Kein großes Setup, kein bewusstes „Jetzt fotografiere ich“.

Ein kurzer Halt, ein Blick, ein Auslösen – und weitergehen.

Manchmal entstehen Bilder genau so am ehrlichsten.

Warum dieses Bild geblieben ist

Ich habe an diesem Tag nicht viele Fotos gemacht.

Aber dieses hier ist geblieben, weil es ein Gefühl transportiert, das ich schwer in Worte fassen kann.

Kälte.

Stille.

Schönheit.

Vielleicht ist es kein spektakuläres Winterfoto.

Aber es ist ein Moment, der sich für mich richtig angefühlt hat – und genau deshalb seinen Platz hier gefunden hat.

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