Erneute Fototour zu den Koselitzer Teichen

Die Koselitzer Teiche haben mich bei meinem letzten Besuch so begeistert, dass ich mir schon länger vorgenommen hatte, noch einmal zurückzukehren. Nun – fast genau ein Jahr später – war es endlich so weit. Diesmal war ich allerdings nicht allein unterwegs, sondern gemeinsam mit meiner Freundin.

Schon auf den ersten Metern merkten wir wieder, warum dieser Ort etwas Besonderes ist.

Ein früher Naturgruß auf dem Wanderweg

Noch bevor wir richtig in die Tour gestartet waren, begrüßten uns zwei Wildgänse, die gemütlich den Wanderweg überquerten. Ein schöner Moment, der direkt die Stimmung für den restlichen Tag setzte.

Ein Graugänse Pärchen genießt einen gemütlichen Spaziergang.

Schon kurz darauf begleiteten uns überall verschiedene Vogelstimmen. Überall zwitscherte und raschelte es – ein klares Zeichen dafür, dass die Natur langsam wieder aus ihrer Winterruhe erwacht.

Die Kohlmeise mit ihrer kräftigen Stimme

Ein Teppich aus Krokussen

Diesmal liefen wir den ersten Teil der Wanderung andersherum als bei meinem Besuch im letzten Jahr. Zwischen den Gärten und dem Teichrand entdeckten wir etwas, das mir besonders im Gedächtnis geblieben ist.

Am Rand des Wanderweges wuchsen unzählige Krokusse. So viele, dass es an einer Stelle tatsächlich wie ein lila Teppich aussah. Solche kleinen Naturmomente sind es, die eine Fototour oft besonders machen.

Meine Freundin hat dieses wunderschöne Bild von den Krokussen mit meinem iPhone 15 Pro gemacht.

Wiedersehen mit einem Buntspecht

Etwas weiter entfernt vom Ort hörten wir plötzlich ein deutliches Klopfen im Wald.

Ein Specht.

Ich blieb stehen und versuchte, das Geräusch zu orten. Während ich zwischen den Ästen suchte, kam mir ein Gedanke:

„Ist es vielleicht der gleiche Specht wie letztes Jahr?“

Kurz darauf entdeckte ich ihn tatsächlich – einen Buntspecht, der konzentriert an einem Baum arbeitete.

Ob es wirklich derselbe Vogel war wie bei meinem letzten Besuch, kann ich natürlich nicht sagen. Aber allein dieser Moment fühlte sich ein bisschen wie ein kleines Wiedersehen an.

Ein alter Bekannter, der Bundspecht, ist wieder da!

Der „Schwanensee“ am Hoschteich

Als wir schließlich am Hoschteich ankamen, bot sich uns ein beeindruckendes Bild. Auf dem Wasser waren ungewöhnlich viele Schwäne unterwegs – meistens paarweise.

Viele von ihnen waren mitten in der Balz und führten ihre typischen Bewegungen im Wasser aus. Für uns sah das fast aus wie eine kleine Bühnenvorstellung auf dem See.

Da so viele Schwäne gleichzeitig auf dem Wasser waren, tauften wir den Hoschteich kurzerhand unseren persönlichen „Schwanensee“.

Übrigens: Schwäne gehen oft lebenslange Partnerschaften ein. Wenn man also ein Schwanenpaar beobachtet, stehen die Chancen gut, dass diese beiden schon lange zusammen unterwegs sind.

Wir blieben eine ganze Weile stehen und beobachteten das Schauspiel, bevor wir schließlich unsere erste Wanderrunde beendeten.

Ein Schwan, der seine Balz zeigt.

Die Teiche von Neuteich bis Mittelteich

Im zweiten Teil unserer Fototour verschlug es uns weiter zu den anderen Teichen der Gegend – unter anderem zum Neuteich, Schmidtteich und Mittelteich.

Hier war es vor allem die Landschaft, die uns begeisterte. Kleine Wanderwege führten direkt an den von Bäumen geschützten Seen entlang. Immer wieder eröffneten sich ruhige Ausblicke über das Wasser.

Es war einer dieser Momente, in denen man einfach nur läuft, die frische Luft einatmet und die Umgebung auf sich wirken lässt.

Immer wieder sahen wir Wildenten und Wildgänse, die uns im Laufe des Tages mehrfach begegneten. Und als schöner Abschluss unseres Ausflugs zog sogar noch ein Milan über uns hinweg.

Ein Entenpaar, das friedlich ruht.

Wenn eine Fototour ansteckend wirkt

Meine Freundin war von der Tour so begeistert, dass sie meinte, sie würde künftig gerne öfter bei meinen Fototouren dabei sein.

Das hat mich natürlich besonders gefreut – denn solche Orte machen gemeinsam fast noch mehr Spaß.

Auch mich haben die Koselitzer Teiche beim zweiten Besuch wieder komplett überzeugt. Die Mischung aus ruhiger Natur, abwechslungsreicher Landschaft und vielen Tierbeobachtungen macht diesen Ort für mich zu einem echten Lieblingsziel.

Fazit

Die Koselitzer Teiche haben mich auch beim zweiten Besuch wieder verzaubert.

Ob Vogelstimmen, Krokusfelder, balzende Schwäne oder einfach die ruhige Landschaft – hier gibt es immer etwas zu entdecken. Für Naturfreunde und Fotografen ist dieser Ort definitiv einen Besuch wert.

Und ich bin mir ziemlich sicher:

Das war nicht mein letzter Ausflug dorthin.

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