SoroWeb vs. Instagram & Co. – Warum ich auf meine eigene Plattform setze

Wer heute Fotos oder Erlebnisse teilen möchte, greift fast automatisch zu Instagram, Facebook oder TikTok. Das geht schnell, erreicht viele Menschen und gehört für die meisten ganz selbstverständlich dazu. Auch ich nutze soziale Netzwerke und sehe ihren Nutzen.

Trotzdem verbringe ich einen großen Teil meiner Freizeit mit einem Projekt, das deutlich mehr Zeit in Anspruch nimmt: SoroWeb.

Immer wieder werde ich gefragt, warum ich mir diese Arbeit überhaupt mache. Warum eine eigene Website betreiben, wenn es doch längst Plattformen gibt, auf denen alles einfacher wäre?

Die Antwort darauf ist gar nicht so kompliziert.

Warum überhaupt eine eigene Website?

Als ich SoroWeb ins Leben gerufen habe, war der Gedanke dahinter eigentlich ganz simpel. Ich wollte einen Ort schaffen, an dem ich meine Fotos veröffentlichen konnte. Einen Ort, an dem ich selbst entscheiden kann, wie sie präsentiert werden und welche Geschichte dahinter erzählt wird.

Mit der Zeit habe ich gemerkt, dass daraus etwas ganz anderes geworden ist.

Eine eigene Website bietet Möglichkeiten, die soziale Netzwerke einfach nicht haben. Ich kann Inhalte so gestalten, wie ich es mir vorstelle. Beiträge bleiben dauerhaft erhalten und verschwinden nicht nach wenigen Tagen zwischen unzähligen neuen Veröffentlichungen. Besucher können auch Monate oder Jahre später noch über einen älteren Beitrag stolpern und ihn genauso entdecken wie am ersten Tag.

Genau das gefällt mir.

Wie aus einer Idee SoroWeb wurde

Mit jedem neuen Einfall ist SoroWeb ein Stück gewachsen.

Aus einer kleinen Fotowebseite wurden nach und nach FotoStorys, ein Blog, SoroTV, Karten, eine Cloud und viele weitere Projekte. Manche Ideen entstanden spontan, andere haben sich über Wochen oder Monate entwickelt. Einige Bereiche wurden komplett neu aufgebaut, andere mehrfach überarbeitet, bis sie sich richtig angefühlt haben.

Wenn ich heute auf die Website schaue, sehe ich deshalb nicht nur verschiedene Menüpunkte. Ich sehe die Entwicklung eines Projekts, das mich schon viele Jahre begleitet und mit jeder neuen Idee ein Stück weitergewachsen ist.

Und genau das macht für mich den Reiz aus.

Eigene Inhalte, eigene Regeln

Eine eigene Plattform zu betreiben bedeutet natürlich auch Arbeit. Neue Funktionen entwickeln sich nicht von allein, technische Probleme gehören dazu und manchmal steckt viel Zeit in Dingen, die Besucher später kaum wahrnehmen.

Trotzdem würde ich genau das jederzeit wieder machen.

Ich muss mich nicht danach richten, welche Inhalte gerade im Trend liegen oder wie ein Beitrag aussehen sollte. Ich entscheide selbst, welche Themen ihren Platz auf SoroWeb finden und wie sie präsentiert werden.

Vielleicht ist das der größte Unterschied zu sozialen Netzwerken.

SoroWeb soll kein Ort sein, an dem Inhalte möglichst schnell konsumiert werden. Ich möchte eine Plattform schaffen, auf der Besucher gerne stöbern, ältere Beiträge entdecken und immer wieder etwas Neues finden können.

Warum Social Media trotzdem dazugehört

Das bedeutet nicht, dass ich soziale Netzwerke ablehne. Ganz im Gegenteil.

Sie sind eine gute Möglichkeit, Menschen auf neue Inhalte aufmerksam zu machen und mit anderen in Kontakt zu bleiben. Viele Besucher finden überhaupt erst über Instagram oder andere Plattformen den Weg zu SoroWeb.

Für mich sind soziale Netzwerke deshalb eher der Wegweiser.

SoroWeb ist das eigentliche Ziel.

Hier kann ich Inhalte so veröffentlichen, wie ich sie mir vorstelle. Ohne Kompromisse, ohne feste Vorgaben und ohne das Gefühl, dass ein Beitrag nach kurzer Zeit schon wieder vergessen ist.

Mein digitales Zuhause

Wenn ich heute an SoroWeb arbeite, dann tue ich das nicht, weil ich möglichst viele Aufrufe sammeln möchte.

Ich tue es, weil ich Freude daran habe, etwas Eigenes zu erschaffen.

SoroWeb verbindet viele meiner Interessen miteinander. Fotografie, Technik, Webentwicklung und die Freude daran, immer wieder neue Ideen auszuprobieren. Genau diese Mischung macht das Projekt für mich so besonders.

Vielleicht wird SoroWeb nie wirklich fertig sein.

Und ehrlich gesagt hoffe ich sogar, dass das so bleibt.

Denn solange neue Ideen entstehen, neue Geschichten erzählt werden und ich Spaß daran habe, wird sich auch SoroWeb weiterentwickeln.

Genau deshalb setze ich auf meine eigene Plattform.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

error: Inhalt ist Geschützt!!